HandbuchWas Flavoso ist
Was Flavoso ist
Ein eigener Bestellkanal für ein Restaurant: eigene Seite, eigene Adresse, keine Provision je Bestellung.
Die Idee in drei Sätzen
Flavoso gibt einem Restaurant eine eigene Bestellseite unter einer eigenen Adresse. Gäste bestellen dort zur Abholung, zur Lieferung oder direkt am Tisch über einen QR-Code. Die Bestellung landet im selben Moment im Küchenbildschirm, in der Bestellliste des Dashboards, in der App des Betriebs und, wenn eine Kasse verbunden ist, dort.
Es ist kein Marktplatz. Es gibt keine Liste konkurrierender Restaurants im Bestellweg, keine Provision je Bestellung und keinen Vermittler zwischen Gast und Betrieb. Bezahlt wird ein fester Monatsbeitrag: 19, 39 oder 69 Euro netto, je nach Tarif.
Der Unterschied in Zahlen: eine Lieferplattform nimmt üblicherweise 13 bis 30 Prozent des Bestellwerts. Bei 8.000 Euro Online-Umsatz im Monat sind 13 Prozent 1.040 Euro. Der teuerste Flavoso-Tarif kostet im selben Monat 69 Euro netto, unabhängig davon, wie viel bestellt wird.
Die fünf Oberflächen
Alles hängt an einem Datenbestand. Wer ein Gericht ausschaltet, schaltet es überall aus.
- Bestellseite: was der Gast sieht. Speisekarte, Warenkorb, Kasse, Vorbestellung auf eine Wunschzeit. Läuft im Browser, ohne dass der Gast etwas installiert.
- Küchenbildschirm (KDS): jede Bestellung als Ticket, in Spalten von neu bis fertig. Läuft im Browser auf jedem Tablet, ab dem Tarif Pro.
- Dashboard: Zahlen, Bestellungen, Speisekarte, Tische, Besucher, Einstellungen. Läuft im Browser und lässt sich als App installieren.
- Tisch-QR: ein eigener Code je Tisch. Der Gast scannt und bestellt, die Bestellung trägt den Tisch. Ab dem Tarif Pro.
- Die App für Android und iOS: eine Installation mit zwei Gesichtern, dem Marktplatz für Gäste und der Konsole für den Betrieb. Die Betriebsseite kann fast alles, was das Dashboard kann. Vier Kapitel dazu stehen unter „Die Handy-App“.
Bestellseite
der Gast
Dashboard
du
Küchenbildschirm
dein Team
Ein Betrieb, eine Datenbank
Speisekarte, Zeiten, Bestellungen, einmal gepflegt
Ein Preis, den du im Dashboard änderst, steht in derselben Sekunde auf der Bestellseite.
Die eigene Adresse
Jeder Betrieb bekommt eine Unteradresse in der Form dein-restaurant.flavoso.com. Der vordere Teil ist der Kurzname, den du bei der Einrichtung wählst; er darf drei bis fünfzig Zeichen haben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche.
Diese Adresse gehört auf den Flyer, in die Google-Eintragung, in die Beschreibung des Social-Media-Profils und auf den Tischaufsteller. Sie ist mit einem gültigen Zertifikat verschlüsselt, ohne dass du dafür etwas tun musst.
Die Bestellseite lässt sich zusätzlich in eine bestehende Website einbinden, siehe das Kapitel „Auf der eigenen Website“.
Was Flavoso nicht ist
Kein Lieferdienst. Flavoso fährt nicht und vermittelt keine Fahrer; wer liefert, liefert selbst.
Kein Kassensystem. Flavoso ersetzt keine Registrierkasse und keine TSE. Es kann eine bestehende Kasse anbinden, siehe das Kapitel „Kasse und Weiterleitung“.
Kein Zahlungsdienstleister. Bei Online-Zahlung geht das Geld direkt auf das Konto des Betriebs, Flavoso ist nie Zahlungsempfänger.
Kein Tischplan. Reservierungen gibt es (siehe das Kapitel „Reservierungen“), aber keine grafische Raumansicht, in die man Tische zieht.
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