HandbuchSpeisekarte
Speisekarte
Kategorien, Gerichte, Preise, Verfügbarkeit, Fotos, Optionen und Allergene.
Aufbau
Eine Speisekarte besteht aus Kategorien, und in jeder Kategorie stehen Gerichte. Die Reihenfolge beider bestimmt der Betrieb; die Bestellseite zeigt sie genau so.
Jedes Gericht hat einen Namen und einen Preis. Dazu kommen freiwillig: eine Beschreibung, ein Foto, Allergene, Kennzeichnungen wie vegetarisch oder vegan, und Optionsgruppen.
Ein Gericht ohne Kategorie ist erlaubt. Es steht auf der Bestellseite unter einer eigenen Überschrift am Ende.
Ausverkauft
Ein Gericht lässt sich auf nicht verfügbar stellen, statt es zu löschen. Es verschwindet dann von der Bestellseite und kommt mit einem Schalter zurück. Das ist der Weg für einen Abend, an dem etwas aus ist; Löschen ist der Weg für etwas, das es nicht mehr gibt.
Dasselbe gilt für einzelne Optionen. Wenn die Pommes aus sind, schaltet man die Option „Pommes“ aus, und sie verschwindet bei jedem Gericht, an dem sie hängt.
Optionen, Beilagen und Extras
Ein Gericht kann Optionsgruppen haben: Größen, Beilagen, Extras, Schärfegrad. Eine Gruppe legt fest, wie viele Einträge mindestens und höchstens gewählt werden dürfen. Mindestens eins heißt Pflicht, mindestens null heißt freiwillig.
Jeder Eintrag kann den Preis erhöhen. Der Aufpreis gilt für ein Stück und wird erst danach mit der Menge multipliziert; zwei Pizzen mit je 1,50 Euro Extrakäse kosten drei Euro mehr, nicht 1,50.
Es gibt zwei Sorten Gruppen. Eine Gruppe in der Bibliothek legst du einmal an und hängst sie an beliebig viele Gerichte; ändert sich der Preis der Beilage, ändert er sich überall. Eine eigene Gruppe gehört nur zu einem Gericht und ist der übliche Fall für Größen, die es nur dort gibt.
Pizza Salami
9,50 €
Größe
genau 1
Klein
Gross+ 2,50 €
Extras
0 bis 3
Extra Käse+ 1,50 €
Peperoni
2 × (9,50 + 2,50 + 1,50) = 27,00 €
- 1
Pflicht: mindestens 1, höchstens 1
Der Gast kommt nicht daran vorbei
- 2
Freiwillig: mindestens 0
Mehrfachauswahl bis zur Obergrenze
- 3
Aufpreis gilt je Stück
erst danach mit der Menge multipliziert
Eine Gruppe aus der Bibliothek hängt an vielen Gerichten. Eine eigene Gruppe gehört nur zu diesem einen.
Allergene und Kennzeichnung
Zu jedem Gericht lassen sich die vierzehn EU-Allergene ankreuzen, dazu Kennzeichen wie vegetarisch, vegan oder scharf. Sie erscheinen als kleine Marken am Gericht, in der Sprache des Gastes.
Wer eigene Zusatzstoffe oder Hinweise führt, trägt sie als freien Text ein, kommagetrennt. Sie stehen dann unverändert am Gericht.
⚠️ Nach einem KI-Import gehören die Allergene geprüft. Gedruckte Karten nummerieren ihre Zusatzstoffe oft selbst, und diese Nummern sind nicht die vierzehn EU-Allergene. Die Verantwortung für die Kennzeichnung liegt beim Betrieb.
In anderen Sprachen
Die Bestellseite gibt es in fünf Sprachen, und die Speisekarte darin lässt sich mitübersetzen. Ohne das bekäme ein französischer Gast eine tadellos französische Seite, auf der „Schweinshaxe mit Kraut und Semmelknödel“ steht.
Auf der Speisekarten-Seite steht dafür ein Kasten mit zwei Angaben. Erstens: in welcher Sprache deine Karte geschrieben ist. Das ist nicht zwingend die Sprache, in der du Flavoso bedienst; wer sein Dashboard auf Italienisch liest und seine Karte deutsch schreibt, stellt hier Deutsch ein. Zweitens der Schalter „Automatisch übersetzen“.
Beim Einschalten wird die ganze Karte übersetzt, in einem Durchgang. Danach zieht alles Neue und Geänderte von selbst nach, kurz nachdem du mit dem Bearbeiten fertig bist: gesammelt, etwa eine Minute nach der letzten Änderung, damit zwanzig bearbeitete Gerichte einen Durchgang kosten und nicht zwanzig. Einen zweiten Knopf gibt es nicht: der Schalter ist die ganze Entscheidung.
Änderst du später die Ausgangssprache, wird ebenfalls alles neu übersetzt. Die alten Übersetzungen stammen dann aus einer Sprache, die deine Karte nie hatte, und wären keine Grundlage mehr.
Übersetzt werden Namen und Beschreibungen von Kategorien, Gerichten, Optionsgruppen und Optionen. Preise, Allergene und Kennzeichnungen nicht: das sind Zahlen und Schlüssel, keine Sprache, und sie sind ohnehin in jeder Sprache dieselben.
⚠️ Eigennamen bleiben stehen. „Pizza Margherita“ heißt überall Pizza Margherita, „Currywurst“ hat keine Übersetzung, und eine „Nonna-Lasagne“ ist der Produktname deines Hauses und keine Beschreibung. Beschreibende Namen wie „Gemischter Salat“ werden übersetzt, Mischformen zur Hälfte: aus „Pizza Margherita mit extra Käse“ wird auf Englisch „Pizza Margherita with extra cheese“.
Änderst du später einen Text, merkt Flavoso das und holt genau dieses eine Gericht neu. Ein geänderter Preis löst nichts aus, denn am Text hat sich nichts geändert.
Die Verantwortung bleibt bei dir. Eine maschinelle Übersetzung ist ein guter erster Entwurf und kein Korrektorat; wer eine Formulierung selbst schreibt, überschreibt damit die maschinelle dauerhaft, und die Automatik fasst diese Zeile danach nicht mehr an.
Und genau dafür gibt es die Seite „Übersetzungen“, die im Kasten verlinkt ist. Dort steht jeder Eintrag deiner Karte mit dem Original daneben, eine Sprache nach der anderen, und lässt sich überschreiben. Gespeichert wird beim Verlassen des Feldes, ohne Knopf. Ein Filter zeigt auf Wunsch nur, was fehlt, oder nur, was du selbst geschrieben hast; „Automatik übernehmen lassen“ macht deine eigene Fassung wieder rückgängig.
Ein Eintrag kann dort als „veraltet“ markiert sein. Das heißt: du hast das Original geändert, seit die Übersetzung entstand. Auf der Bestellseite steht solange das Original, denn eine Beschreibung, die nicht mehr stimmt, ist schlimmer als eine in der falschen Sprache.
Es gibt eine Obergrenze je Monat, und sie zählt Anfragen an das Übersetzungsmodell, nicht Durchläufe: Starter 60, Pro 150, Premium 300. Eine Anfrage sind bis zu zwanzig Einträge in allen vier Sprachen, eine volle Karte mit hundert Einträgen also fünf. Ist die Grenze erreicht, hört nur die Automatik auf: die Karte bleibt bestellbar, vorhandene Übersetzungen bleiben stehen, und von Hand schreiben lässt sich weiter.
Fotos
Ein Foto je Gericht, hochgeladen oder als Adresse aus dem Netz verlinkt. Hochgeladene Bilder werden verkleinert gespeichert, damit die Bestellseite auf einer Mobilverbindung schnell bleibt.
Fotos sind freiwillig und wirken. Eine Karte ohne Bilder sieht sauber aus; eine mit Bildern verkauft die teureren Gerichte.
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