FlavosoHandbuch

HandbuchKüchenbildschirm

Küchenbildschirm

Jede Bestellung als Ticket, in Spalten, mit Ton. Eigene Phasen, eigene Stationen, läuft im Browser auf jedem Tablet.

Das Board

Der Küchenbildschirm zeigt Bestellungen als Tickets in Spalten: neu, angenommen, in Arbeit, fertig. Ein Tipp schiebt ein Ticket eine Spalte weiter. Neue Bestellungen erscheinen sofort und mit einem Ton.

Er ist unter der Adresse flavoso.com/kds erreichbar und gehört zum Tarif Pro und darüber. ⚠️ Ohne Sprachstück im Pfad: Dashboard und Küchenbildschirm tragen keines, anders als die Website und dieses Handbuch.

flavoso.com/kds
Der Küchenbildschirm. Oben die Werkzeugleiste mit „Live“, „Ton aus“, „Vollbild“ und „Board anpassen“, darunter die Spalten des Betriebs („Neu“, „Angenommen“, „In Arbeit“, „Fertig“) mit den Tickets, die gerade in dieser Phase sind. Ein Tipp auf ein Ticket schiebt es eine Spalte weiter.

Was auf dem Ticket steht

Positionen mit Menge und gewählten Optionen, die Bestellart, bei Tischbestellungen der Tisch, bei Vorbestellungen die Wunschzeit, der Name des Gastes und seine Notiz. Eine neue Bestellung, die zu lange unangenommen liegt, wird erst gelb und dann rot; ab wann, stellst du ein.

Was ein Koch nicht braucht, lässt sich abschalten. Der Preis zum Beispiel: der ist die Sache der Kasse und auf einer Wand nur Rauschen.

1
A7F2Tisch 412 min
2

LIEFERUNG · ANNA K. · STAMMGAST

3

Vorbestellt · Di., 18:30

4

Pizza Salami

groß, extra Käse

Tiramisu

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Notiz: bitte ohne Zwiebeln

6

In Arbeit

  1. 1

    Bestellcode, Tisch und Wartezeit

  2. 2

    Bestellart, Name, Stammgast

  3. 3

    Wunschzeit einer Vorbestellung

  4. 4

    Positionen mit Menge und Optionen

    Beilagen stehen unter dem Gericht

  5. 5

    Notiz des Gastes, farblich abgesetzt

  6. 6

    Ein Tipp: weiter zur nächsten Phase

    Was jede Spalte ausblendet, stellst du selbst ein

Ein Ticket, Zeile für Zeile. Was davon zu sehen ist, stellst du unter „Anpassen“ selbst ein.

Eigene Phasen

Die vier Spalten sind nur der Anfang. Eine Küche kann ihren eigenen Ablauf bauen: Phasen hinzufügen, umbenennen, einfärben und sortieren, bis zu zwölf Stück. „Angenommen, Vorbereitung, Grill, Pass, Abholbereit“ ist eine gültige Reihe.

Jede eigene Phase gehört zu einem der vier Gast-Zustände. Daran hängt, wann der Gast benachrichtigt wird: „Grill“ und „Pass“ gehören beide zu „in Arbeit“, und ein Ticket, das von einem zum anderen wandert, löst deshalb keine zweite SMS aus.

Die Phasen werden nach Gast-Zustand geordnet. Das garantiert, dass ein Ticket, das eine Spalte nach rechts wandert, den Gast-Zustand nie zurückdreht.

Bondrucker statt Bildschirm

Wer lieber Papier hat als ein Tablet, hängt einen Bondrucker in die Küche. Jede neue Bestellung kommt dann als Zettel heraus. Ab Pro, wie der Küchenbildschirm, und beides zusammen geht auch.

⚠️ Der Drucker fragt bei uns an, wir schicken nichts an ihn. Das klingt nach einem Detail und ist der ganze Unterschied: es braucht keinen Treiber, keinen PC daneben, kein Zertifikat und keine Freigabe im Router. Der Drucker ist ein Client wie ein Browser, und er funktioniert deshalb auch hinter jedem gewöhnlichen Anschluss.

Gebraucht wird ein Netzwerkdrucker, der Star CloudPRNT oder Epson Server Direct Print spricht. Beides sind gängige Modelle für die Gastronomie, keine Sonderanfertigung.

Eingerichtet wird er unter Einstellungen → Integrationen, Schritt für Schritt: du wählst den Hersteller, und Flavoso nennt dir die Menüpunkte deines Geräts mit ihren echten Namen. Die Adresse steht in genau dem Schritt, in dem du sie einträgst. Im Kasten steht danach „Zuletzt gemeldet“ mit einer Uhrzeit. ⚠️ Das ist die Zeile, auf die es ankommt: ein Drucker, der aufgehört hat zu fragen, fällt sonst erst am Freitagabend an fehlenden Bons auf.

  • Abfrageintervall am Gerät auf 30 Sekunden stellen. Kürzer bringt nichts: eine halbe Minute zwischen Bestellung und Bon merkt in einer Küche niemand, und wer es sofort will, hat den Küchenbildschirm.
  • Auf dem Zettel stehen Positionen mit Menge und Optionen, die Bestellart, der Tisch, die Wunschzeit, der Name des Gastes und seine Anmerkung.
  • ⚠️ KEIN Preis und keine Summe. Es ist ein Küchenzettel und ausdrücklich kein Kassenbeleg: Flavoso ist keine Kasse und will auch keine sein.
  • Der letzte Schritt der Einrichtung heisst „Was ein Bon aus der Bestellung macht“. Ohne Küchenbildschirm tippt niemand auf „angenommen“, der Stand bleibt stehen und der Gast bekommt keine Meldung. Dort stellst du ein, auf welchen Stand ein quittierter Bon die Bestellung setzt und was danach von selbst passiert. Am Drucker steht danach eine Zeile mit dem, was gilt, und ein Knopf „Ändern“ führt zurück in genau diesen Schritt. ⚠️ Der Takt dafür ist die Anfrage des Druckers: ohne verbundenen Drucker passiert dort nichts.
  • Wer damit arbeitet, will meistens auch weniger Stände: unter Einstellungen → Bestellablauf, Kasten „Deine Stände“, wirfst du raus, was du nicht tippst. Zwei Stände heissen dann: Bon raus, Essen raus, fertig.

Stationen: ein Posten, ein Bildschirm

Eine Küche mit eigenen Phasen hat auch eigene Posten. Wer am Grill steht, will die Grill-Spalte sehen und sonst nichts; der Pass will „fertig“ und „abholbereit“; der Bildschirm im Büro will alles.

Dafür gibt es Stationen. Eine Station ist ein Name und eine Auswahl von Spalten. Der Betrieb legt sie einmal an; welche Station ein Bildschirm zeigt, wählt man oben am Board, und das Gerät merkt es sich.

⚠️ Eine Station ist eine Ansicht, kein zweiter Ablauf. Ein Ticket, das am Grill weitergeschoben wird, wandert in die nächste Phase der Küche, auch wenn diese Phase auf diesem Bildschirm gar nicht steht. Der Ton läutet auf einem Stationsbildschirm, wenn Arbeit in SEINER ersten Spalte ankommt, nicht bei jeder Bestellung, die vorne hereinkommt.

  1. 1

    Station anlegen

    Am Board oben rechts auf „Board anpassen“, dann auf den Reiter „Stationen“ und „Station hinzufügen“.

    Küchenbildschirm, Board anpassen

  2. 2

    Benennen

    Ein Name, den man jemandem zurufen kann: Grill, Kalte Küche, Pass, Theke.

  3. 3

    Spalten auswählen

    Antippen, welche Phasen diese Station zeigt. Ohne Auswahl zeigt sie alle.

  4. 4

    Auf dem Gerät einstellen

    Oben am Board steht eine Reihe mit „Alles“ und deinen Stationen. Was du hier wählst, gilt für dieses Gerät und bleibt nach dem Neustart bestehen.

  5. 5

    Oder als Lesezeichen

    Der Knopf „Link für dieses Gerät kopieren“ gibt dir eine Adresse mit der Station darin. Auf einem frisch aufgesetzten Tablet ist das der schnellste Weg: Link öffnen, fertig.

Neu

Grill

Pass

Fertig

Der Ablauf des Betriebs. Es gibt ihn genau einmal.

Station Grill

Grill

nur die eigene Spalte

Station Pass

PassFertig

fertig und abholbereit

Alles

NeuGrillPassFertig

der Bildschirm im Büro

Eine Station ist eine Ansicht, kein zweiter Ablauf.

Ein Ticket, das am Grill weitergeschoben wird, landet im Pass, auch wenn diese Spalte am Grill gar nicht steht.

Ein Ablauf, drei Bildschirme. Jede Station zeigt eine Auswahl derselben Spalten; weitergeschoben wird trotzdem in die nächste Phase der Küche.

Lesbarkeit an der Wand

Das Board hängt in einer Küche und wird aus einigen Metern gelesen. Deshalb sind Schriftgröße, Spaltenbreite, Dichte und Farbschema Einstellungen und keine Vorgaben. „Kontrast (Wand)“ ist schwarz mit weißer Schrift und für genau diesen Fall gemacht.

Alles gilt sofort, während man den Regler zieht. Eine Vorschau wäre hier eine Lüge, weil die einzige Frage lautet, ob man es von drüben lesen kann.

Die Spalten passen sich der Breite des Bildschirms an: solange es knapp reicht, schrumpfen sie gleichmässig, erst darunter scrollt die Reihe zur Seite. Einzelne Spalten lassen sich je Gerät einklappen.

Ton

Vier Signale von leise bis Alarm („Leiser Ton“, „Glocke“, „Gong“, „Alarm“), dazu „Kein Ton“ und die Lautstärke. Auf Wunsch wiederholt sich das Signal alle zwanzig Sekunden, solange eine neue Bestellung unangenommen wartet.

⚠️ Ein Browser spielt keinen Ton, bevor jemand auf der Seite geklickt hat. Deshalb gibt es oben den Knopf „Ton an“; er muss auf jedem Gerät einmal gedrückt werden. Danach merkt sich das Gerät die Entscheidung.

Hardware

Ein Browser genügt. Ein gewöhnliches Tablet an der Wand reicht; besondere Geräte braucht es nicht.

Das Board hält den Bildschirm wach, solange es offen ist, und hat einen Vollbildmodus. Ein Küchenbildschirm, der einschläft, ist ein Küchenbildschirm, der eine Bestellung verpasst hat.

Es gibt ihn auch in der Betriebs-App, mit denselben Phasen und denselben Tickets.

Etwas unklar geblieben? Frag den Assistenten unten rechts oder schreib uns

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