HandbuchBestellarten, Zeiten und Vorbestellung
Bestellarten, Zeiten und Vorbestellung
Abholung, Lieferung, Tischbestellung; Öffnungszeiten, Sondertage, Pause, Kapazitätsbremse und Wunschzeit.
Die Bestellarten
Jede lässt sich einzeln an- und ausschalten.
- Abholung: der Gast holt selbst ab. In jedem Tarif.
- Lieferung: mit Adresse; die Seite prüft, ob sie im Liefergebiet liegt. In jedem Tarif.
- Tischbestellung: der Gast sitzt im Lokal und wählt seinen Tisch aus einer Liste. Ab dem Tarif Pro.
- Tisch-QR: der Weg dorthin über einen Code am Tisch, der den Tisch schon kennt. Ab dem Tarif Pro.
Öffnungszeiten
Je Wochentag lassen sich beliebig viele Zeitfenster hinterlegen. Eine Mittagspause sind schlicht zwei Fenster an einem Tag, etwa 11:30 bis 14:00 und 17:00 bis 22:00.
Außerhalb der Zeiten nimmt die Seite keine sofortige Bestellung an. Sie bleibt sichtbar und sagt, wann es weitergeht.
Für die Lieferung lassen sich eigene Zeiten setzen, wenn nicht zu jeder geöffneten Stunde gefahren wird. Ohne eigene Lieferzeiten gilt die gewöhnliche Öffnungszeit.
Sondertage
Feiertage, Betriebsferien und einzelne verlängerte Abende werden als Sondertag eingetragen: ein Datum, dazu entweder geschlossen oder abweichende Zeiten. Ein Sondertag schlägt die gewöhnliche Woche.
Sondertage lassen sich im Voraus für das ganze Jahr eintragen. Vergangene verschwinden von selbst aus der Liste.
Vorlaufzeit
Die Vorlaufzeit sagt, wie lange die Küche mindestens braucht. Sie verschiebt die früheste wählbare Zeit nach hinten: bei dreissig Minuten Vorlauf um 18:00 ist die früheste Abholung 18:30. Sie steht unter Einstellungen, Reiter Zeiten, getrennt für Abholung und Lieferung.
Sie ist der leiseste Hebel gegen Stress am Abend, weil sie wirkt, bevor eine Bestellung entsteht.
Pause
Wenn die Küche nicht nachkommt, stoppt ein Knopf die Onlinebestellung, wahlweise bis zu einer Uhrzeit. Danach geht es von selbst weiter. Er steht unter Einstellungen, Reiter Zeiten, zusammen mit allem anderen, was mit Uhrzeiten zu tun hat.
Die Bestellseite sagt das dem Gast und bleibt ansonsten vollständig sichtbar: die Karte, die Adresse und die Zeiten stehen weiter da.
Eine Pause ist etwas anderes als geschlossen. „Wir haben zu“ beantwortet ein Gast mit „dann morgen“, „wir kommen gerade nicht nach“ mit „dann in einer Stunde“.
Kapazitätsbremse
Statt ganz zu stoppen kann man die Menge deckeln: höchstens so und so viele Bestellungen je Zeitfenster. Ist ein Fenster voll, verschwindet es aus der Auswahl des Gastes, und die Bestellung rutscht auf das nächste. Auch das steht unter Einstellungen, Reiter Zeiten.
Das ist der Unterschied zwischen einem Freitagabend, der eng wird, und einem, der kippt.
Vorbestellung auf eine Wunschzeit
Gäste können für später bestellen, auch während geschlossen ist. Der Betrieb stellt ein, wie weit im Voraus das geht, in welchem Takt die Zeiten angeboten werden (etwa alle fünfzehn Minuten) und wie viele Bestellungen je Zeitfenster angenommen werden.
Eine Vorbestellung trägt ihre Wunschzeit sichtbar auf dem Ticket in der Küche, und der Küchenbildschirm kann nach Wunschzeit sortieren statt nach Eingang.
Geöffnet 17:00 – 22:00
Vorlauf 30 Min.
die Küche braucht Zeit, bevor die erste Bestellung fertig sein kann
Raster 15 Minuten in diesen Schritten werden Zeiten angeboten
Grau: liegt in der Vorlaufzeit. Rot: die Kapazitätsbremse hat dieses Fenster voll. Der Gast sieht nur die übrigen.
Trinkgeld an der Kasse
Unter Einstellungen, Reiter Bestellablauf. Ab Werk ist es aus: ob nach Trinkgeld gefragt wird, ist eine Entscheidung über das Verhältnis zu deinen Gästen, und die trifft keine Voreinstellung für dich.
Du legst bis zu vier Vorschläge in Prozent fest, etwa 5, 10 und 15, und ob ein freier Betrag erlaubt ist. Der Gast sieht neben jedem Prozentsatz gleich den Betrag in Euro, damit er nicht im Kopf rechnen muss.
Gerechnet wird auf den Warenwert, ohne Liefergebühr und ohne Rabatt. Wer 10 Prozent auf eine Rechnung mit 4,90 Euro Lieferung gibt, gäbe sonst Trinkgeld auf die Fahrt, die er schon bezahlt hat.
Kein Trinkgeld ist ein sichtbarer Knopf und steht ganz links. Wer nichts geben will, klickt ihn an, statt einen vorausgewählten Betrag wegräumen zu müssen.
Du entscheidest je Bestellart, ob gefragt wird: Abholung, Lieferung und Bestellung am Tisch lassen sich einzeln schalten.
- Bei Online-Zahlung wird das Trinkgeld mitgebucht und landet mit dem Rest auf deinem Konto. Flavoso behält davon nichts.
- Bei Barzahlung ist es eine Ankündigung: der Betrag steht auf dem Ticket und in der Lieferliste, damit dein Fahrer weiß, was er kassiert.
- In der Bestellliste, im Export und in der Auswertung steht das Trinkgeld als eigene Spalte, ist aber in der Summe schon enthalten.
- Wie oft Trinkgeld gegeben wird und wie viel zusammenkommt, siehst du unter Besucher, direkt unter den Besucherzahlen.
Der Weg einer Bestellung
Neu, angenommen, in Arbeit, fertig, abgeschlossen. Das ist der volle Weg, und er ist das, was der Gast sieht und wonach seine Benachrichtigungen ausgelöst werden.
Welche Stände es bei dir gibt, entscheidest du komplett selbst: unter Einstellungen, Reiter Bestellablauf, im Kasten „Deine Stände“. Dort steht eine Liste, und du schreibst sie. Schritt hinzufügen, benennen, verschieben, entfernen. Bis zu acht, mindestens zwei.
Die Küche kann darüber eigene Phasen legen, etwa Grill und Pass. Jede eigene Phase gehört zu einem dieser Zustände, damit die Benachrichtigungen an den richtigen Stellen ausgelöst werden. Eine Phase, die auf einem abgeschalteten Stand sitzt, erscheint nicht auf dem Brett. Mehr dazu im Kapitel „Küchenbildschirm“.
Eine abgebrochene Online-Zahlung erzeugt keine Bestellung, die in der Küche oder im Umsatz auftaucht. Siehe „Zahlung“.
Gast
Karte, Warenkorb
Bestellseite
Zeit, Zahlung
Küche
Ticket erscheint
Fertig
Nachricht an den Gast: E-Mail oder SMS
Zwischen „Bestellseite“ und „Küche“ liegt bei Online-Zahlung das Geld: die Küche sieht die Bestellung erst, wenn sie bezahlt ist. Bei Zahlung vor Ort sofort.
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